 |
Wenn im Bergwerksschrifttum
von "Lender Gold" die Rede ist, so denkt man an das ab der Mitte
des 16. Jahrhunderts in der dortigen Hütte erschmolzene Gold.
Der Ort Lend hat aber noch eine andere, um Jahrhunderte ältere Beziehung
zu edlem Metall, nämlich zu Seifengold, das landläufig als"Waschgold"
bezeichnet wird. Das Areal der Goldhube reichte ursprünglich bis
an die Salzach hinunter,
wo man früher eine Stelle nützte, die sich besonders gut zum
Goldwaschen eignete.
|