engl. Version

Bad Gastein  
Bad Hofgastein  
Dorfgastein  
Flattach  
Großkirchheim  
Lend / Embach  
Mallnitz  
Obervellach  
Rauris  

Via Aurea Das Gebiet Streiflichter Erlebnisse Veranstaltungen Presse Infos Home
Via Aurea - Mystik des Tauerngoldes - Großkirchheim
 
Großkirchheim

 
Tourismusinformation Großkirchheim
A-9843 Großkirchheim, Döllach 47

Öffnungszeiten: Mo-Fr 7.30 bis 12.00 Uhr und 13.00 bis 16.30 Uhr

Tel. +43-(0) 4825-521 21            Fax: +43-(0) 4825-522      
grosskirchheim@ktn.gde.at         www.grosskirchheim.at
     
 


   

Säumerstation - Schlosswirt

SÄUMERSTATION

Schlosswirt - Anton Sauper
Döllach 100, A-9843 Großkirchheim

Tel. 04825-411, Fax. 04825-411 165

schlosswirt@eunet.at   |   www.tiscover.com/schlosswirt


Grosse Zirknitz

GROSSE ZIRKNITZ

In den höchsten Regionen des großen Zirknitztales gab es
eine Reihe wichtiger Reviere: Parzissel, Brettsee, Grasleiten, Trömmern, Christi Leiden, Freudental und Modereck.

In der Blütezeit des Bergbaues, vor allem im frühen 16. Jahrhundert, war zweifellos das Großrevier des Moderecks
mit weitem Abstand am wichtigsten. (Der Name ist heute
abgekommen und durch "Eckkopf" ersetzt.)

Der Moderecker Bergbau hatte von Anfang an mit großen
Problemen zu kämpfen, nämlich mit flachliegenden Gängen,
die am besten mit Schächten zu erreichen und zu
erschließen waren.


Säumerei

DIE SÄUMEREI

Das Säumen über die Tauernpässe ist sicher sehr alt, wenn
auch im Schrifttum der früheste konkrete und wirklich schlüssige Hinweis erst aus dem Jahre 1350 stammt.

Zum Säumen allgemein wäre festzuhalten, dass es nicht nur
für die Überquerung von Gebirgszügen üblich war, sondern
bis weit in die frühe Neuzeit herauf auch auf normalen Landstraßen.

Für die Via Aurea sind natürlich zwei Pässe von besonderer Wichtigkeit: der Bluter Tauern (=Heiligenbluter Tauern = Hochtor) und der Nassfelder Tauern (Hagener Hütte). Über
sie wurden hauptsächlich Weine, aber auch Südfrüchte aus Görz, Friaul und Krain importiert und Salz nach dem Süden exportiert.

Das Säumen war durchwegs ein bäuerliches Nebengewerbe, doch gab es auch "Transportunternehmer", die, wie die Straubinger in Bad Gastein, eine große Zahl von "Saumknechten" beschäftigten.


Stockmühlen

DIE APRIACHER STOCKMÜHLEN

Die Mühlentechnik hat in den Tauern eine lange Tradition. Als ältester Typus gilt die "Stockmühle", wie er in Apriach zum Zweck des Getreidemahlens bis heute erhalten ist.

Es handelt sich dabei um eine Floder-Mühle, deren Herstellung etwa nur ein Sechstel an Zeit benötigte, die man für eine Rad-mühle brauchte.

Im Bergbau waren diese Mühlen auch als Erzmühlen in Gebrauch. Sie sind für den Goldbergbau im 14. Jahrhundert typisch. Damals ging es darum, mit Hilfe der Mühlen das Freigold aus seinem Mutterstein (häufig Quarz) zu lösen,
damit man es dann durch Waschen von den nicht edlen Teilen trennen kann.

   

 

 
Golden Highlights