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FRAGANT
In der
Fragant wurde schon 1350 zur Versorgung der Lienzer Münze auf Gold
und Silber Bergbau betrieben. Um 1500 konzentrierten sich die Arbeiten
auf den "Goldberg beim Kessl See".
In den Jahren 1740 bis 1780
gewann man jährlich bis zu 1000 Zentner Reinkupfer und bis zu 4000
Zentner Schwefel. Zu Beginn des 20.
Jahrhunderts wurde der Betrieb mir nur einigen wenigen Arbeitern aufrecht
erhalten.
Der große Kupferbedarf
des 1. Weltkrieges veranlasste das "Ärar" 1916 die Fraganter
Gruben zu erwerben und wiederum einen Abbaubetrieb zu beginnen. Es standen
rund 300 Arbeiter im Einsatz und jährlich wurden rund 100 000 Zentner
Schwefel-kiese gewonnen.
Nach dem Zusammenbruch des
Jahres 1918 wurde der Fraganter Kupferbergbau eingestellt.
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