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VEREIN
MONTANDENKMAL ALTBÖCKSTEIN
Die Montansiedlung
Altböckstein stellt ein einzigartiges Ensemble an verschiedenen Gebäuden,
bestehend aus unterschiedlichen Betriebsstätten der Aufbereitungsanlage
sowie Verwaltungs-, Wohn- und Stallgebäuden dar.
Der
gesamte Gebäudekomplex stammt aus der Mitte des
18. Jahrhunderts und präsentiert sich baulich nur gering verändert.
Er ist daher aus denkmalpflegerischer, betriebswirtschaftlicher wie sozialgeschichtlicher
Sicht
von größter Bedeutung.
Öffnungszeiten:
15.5. bis 15.10. (Montag bis Samstag)
von 10-12 Uhr und 15.30 bis 18 Uhr. Tel. 06434-5414
www.boeckstein.at
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GASTEINER MUSEUM
Schwerpunkte:
Bergkarten, Historische Vermessungsgeräte
Öffnungszeiten und Führungen:
Täglich von 10.30 bis 12.00 Uhr und von 15.30 bis 18.00 Uhr
Tel. 06434-3488
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ALT-BÖCKSTEIN
Das Bild zeigt die Situation von Altböckstein
um das Jahr 1840.
Als wesentliche Ergänzung des ursprünglichen Planes von 1741
ist die Kirche zu werten, die in den Jahren 1764 bis 1766 von Wolfgang
Hagenauer erbaut wurde.
Dass die kirchliche Gewalt über allem thronen
sollte, entsprach ebenso dem barocken Denken wie die dominante Zentral-stellung
des Verwalterhauses als Sinnbild der weltlichen Macht.
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BOCKHARTREVIER
Das Bild veranschaulicht die Situation der südschauenden
Hangleite (Bauleite) im Bockharttal.
An der Stelle am unteren Rand, die als Mahl- und Waschwerk
beschriftet ist, fand sich der große Erzmahlstein.
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BERGBAU AM KNIEBEISS
Der seit dem 16. Jahrhundert nachweisbare Bergbau am
Kniebeiß erlebte im 19. Jahrhundert eine kleine Renaissance.
Für die Bergleute wurde eine neue Unterkunft errichtet.
Obwohl dieser Bergbau noch im Waldbereich lag, rechnete
man mit der Möglichkeit großer Schneerutsche. Aus diesem Grunde
wurde das Dach fast bogenförmig nach unten gezogen.
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SCHNEEKRAGEN AM BOCKHART
Eine typische Besonderheit des hochalpinen Bergbaues
in den
Tauern sind die sogenannten "Schneekrägen".
Darunter verstand man gegrabene oder gemauerte Laufgänge
(manchmal richtiger: Kriechgänge), die oben mit Holz gedeckt waren
und so eine zweifache Funktion erfüllten.
Zum einen boten sie im Winter wenigstens einen gewissen
Schutz gegen abgehende Lawinen, zum anderen ersparten sie
den Knappen das Schneeschaufeln, da diese Schneekrägen
meistens direkt von einem Berghaus zum nächsten Stollen-eingang führten.
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ACHSLAGERTÜRME AM RADHAUSBERG
Der Radhausberg war duch ein halbes Jahrhundert hindurch
der bedeutendste Goldlieferant der Hohen Tauern. Sein Namen geht auf ein
"Radhaus" im 14. Jahrhundert zurück. Darunter ist ein "Kolm"
zu verstehen, wo man mittels eines Rades eine Erzmühle betrieb.
Im 19. Jahrhundert wurde abermals ein "Radhaus"
errichtet,
diesmal aber von völlig anderer Art, sowohl dem Bau als auch
dem Zweck nach.
Die Ruine des Radhauses ist heute unter dem Namen "Achs-
lagertürme" bekannt. Es handelte sich hier um ein riesiges
Wasserrad, welches man brauchte, um eine große
Spultrommel zu drehen.
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GASTEINER BAD
Der Gasteiner Badebezirk, der hier auf einer historisch
nachgestalteten Karte mit Badeszene dargestellt ist, war
dem Bergbau auf zweifache Weise verbunden.
Zum einen betrachteten die Knappen die Nikolauskirche
als "ihre" Kirche, zum anderen frequentierten sie selbstverständlich
die Bäder, die in früheren Zeiten alle
noch Gemeinschaftsbäder waren.
Das Zusammenbaden von Männlein und Weiblein war
-
einschließlich erotischer Kontakte - bis 1622 Alltag.
Mit Gründung des Vikariats um 1622 wurde es verboten
und Männer und Frauen hatten getrennte Gemeinschafts-
bäder.
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